
Da wir am Freitag ein Problem mit zu vielem „Grundwasser“ feststellten, mussten wir das System übers Wochenende geöffnet lassen, um den Wasserüberschuss zu verringern. (3Liter abgekochtes Wasser waren scheinbar zu viel)


Nun wurde das System heute wieder geschlossen, könnte aber möglicherweise nachgefüllt werden müssen. Dies rührt von der verstärkten Sonneneinstrahlung und der resultierenden Verdunstung am Wochende.
Das Gras hat an den Spitzen begonnen zu vertrockenen, was unlogisch erscheint, da die Erde noch am Freitag komplett unter Wasser stand.
Möglicherweise liegt das an den Wurzeln, die beim Einsetzen verletz wurden oder eine Art schock beim Einsetzen erlitten haben.

Ein weiteres Problem hat sich bei der Erde um die Vriesea gezeigt, da das Erdreich dort leichte Schimmelbildung aufweist.

Unsere Reaktion war ~50ml kochendes Wasser über die schimmelnden Stellen zu giessen. Hoffentlich haben die Wurzeln der Vriesea dadurch keinen bleibenden Schaden erlitten.
Soviel mal zu den schlechten Neuigkeiten am Beginn der Woche.
Gute Neuigkeiten gibt es leider wenige. Abgesehen davon, dass noch eine weitere Pflanze ins System eingebracht wurde. Es ist eine Tillandsie. Mal sehen, ob diese Bromiliengattung im Klima des Systems gedeiht.

In den nächsten Tagen wird die Wetterstation einer Reihe von Tests ausgesetzt, um den „Aussensensor“ dann INS System zu setzen.

Schönen Wochenbeginn

Gestern wurde das Aquarium an einen neuen Platz im Büro gestellt (für einen hoffentlich längeren Zeitraum).
Zuvor wurde es allerdings noch mit abgekochtem Wasser befüllt, so dass die Ton-Schicht (Grundwasser) gänzlich mit Wasser bedeckt ist. Dies hat den Sinn, dass möglichst keine Algen und Bakterien aus dem Leitungswasser in das geschlossene System gelangen.
Weiters wurde zusätzlich eine kleine Aloe (andere Gattung als die schon im Aquarium befindliche) eingepflanzt, welche in einer der Ecken des Aquariums ihren neuen Platz findet.
Sowohl letzte, als auch diese Nacht waren die Pflanzen schon in den beiden Aquarien eingeschlossen, welche (vermutlich nicht gänzlich, aber immerhin beinahe) Luftdicht mit einer Rolle Tixo/Tesa verklebt sind.
Der Plan, einen Empfänger einer Funk-Wetterstion (für Luftfeuchtigkeit und Temperatur) im Inneren zu platzieren wurde heute vervollständigt.
Nach dem Wochenende soll der Sensor eingebaut werden, und 5-minütige Werte bereitstellen, welche dann über den Blog verfügbar gemacht werden.
Bilder:

















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Mittagspausenprojekt: Wir bauen einen Flaschengarten
Allerdings verwenden wir anstelle einer Flasche 2 Aquarien.
Wie soll das ganze Funktionieren?
Ein Aquarium wird mit Holzkohle, Lecaton und Blumenerde befüllt. In die Erde werden dann die Pflanzen eingesetzt.
Die Holzkohlenlage im unteren Aquarium ist zirka 3 Zentimeter hoch. Darauf wird direkt eine Lage Lekaton (in unserem Fall Seramis) gegeben. Diese Lage ist zirka 4-5 Zentimeter hoch. Die Blumenerde hat eine Höhe von zirka 5 Zentimeter, die je nach Bedarf und Pflanzenart gegebenenfalls noch etwas höher sein sollte.
Die Aquarien haben identische Maße und zwar 40×25x25 cm [BxHxT]. Wir haben die Aquarien um je 15 Euro erstanden.
Wieso nun eigentlich 2 Aquarien?
Das oben beschriebene Aquarium ist das Aquarium, das die Pflanzen enthält. Das zweite Aquarium wird auf des erste aufgesetzte, damit wir einen höheren Raum haben und mit Silikonkleber luftdicht versiegelt. Dadurch entsteht eine künstliche Biosphäre und innerhlab der beiden Aquarien sollte ein eigenständiger Lebensraum für unsere Pflanzen entstehen. Wenn wir das richtige Verhältnis zwischen Licht, Pflanzen, Erde und Wasser erwischen, sollten sich die Pflanzen selbst genügend Sauerstoff erzeugen und sie sollten sich selbst „gießen“.
Inhalt des Aquariumgartens:
- Farn
- Aloe
- Spathiphyllum
- Gras
- Vriesea (Bromelienart)
- Moos
Bilder:



